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„Start bei Null“ ist Quatsch

Posted in Kindergarten, and Sitzungssaal

Bürgermeister Roland Schermer (CSU) hat bei der Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2019 und auf der Infoveranstaltung am 4. Februar behauptet man müsse mit der Planung völlig neu beginnen und nochmals eine europaweite VgV-Vergabe ausschreiben. Das würde das Projekt Kindergarten um 1 bis 1,5 Jahre zurückwerfen.

Diese Aussage kann nicht anders als Panikmache bezeichnet werden.

Das Projekt Kindergarten ist jetzt in der Planungsphase. Es gibt noch keine Baugenehmigung. Es wurde noch kein Gewerk vergeben. Zu dieser Phase kann man Umplanungen vornehmen. Zum Beispiel eine Nutzungsänderung eines Gemeindesaals zu einer zweiten Krippe. So hatte es auch derjenige Architekt beschrieben, der die Ausschreibung der Kindergartenplanung im Auftrag der Gemeinde durchgeführt hatte.

Architekt Fischer wird Planer des Kindergarten

Am 17. Juli 2018 vergab der Gemeinderat die Planung des Kindergartens an Architekten aus Stuttgart (die Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros rüdenauer- architektur und fischer-architektur). Mit dieser Entscheidung endete eine europaweite Ausschreibung, die im Dezember 2017 vom Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen worden war.

Diskussion um Sitzungssaal

Gemeinderat Markus Birkner hatte vorher beantragt, die Beauftragung des Kindergartens und des Sitzungssaals zu teilen. Er wollte, dass alle Gemeinderatsmitglieder die Möglichkeit haben sollten, Ja zum Kindergarten und Nein zum Sitzungssaal sagen zu können.

Ausführungen des Architekten Pfab

Architekt Pfab aus Regensburg hatte die Vergabe der Planungsleistung im Auftrag des Gemeinderats durchgeführt und erklärte:

  1. Zuerst muss man das Architekturbüro mit der ausgeschriebenen Leistung beauftragen
  2. Dann kann man Änderungen an der Planung vornehmen.

Er sagte:

Wenn sie dann etwas ändern wollen, sprechen Sie mit dem Architekten: Drei  Gruppen weniger, fünf Gruppen mehr, fünf WCs kein Sitzungssaal, das geht dann alles. Das können Sie dann alles mit denen ausmachen. Sie müssen es nur bezahlen.

Architekt Pfab bei der Gemeinderatssitzung vom 17. Juli 2018