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Gegendarstellung zu Aussagen von Stefan und Daniela Grillmeier

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Zu Aussagen unseres Flyers zum Bürgerbegehren „Zweite Krippengruppe statt Sitzungssaal“ nahmen Daniela und Stefan Grillmeier in einem eigenen Flyer Stellung, den sie an alle Haushalte in Walting verteilten. Auch äußerte sich Stefan Grillmeier öffentlich auf Facebook. Den Vertretern des Bürgerbegehrens wird vorgeworfen, „schlampig“ zu recherchieren, sich nur „unseriös“ Informationen zu beschaffen, sich einen „Großteil“ der Inhalte „selbst zusammenzuzimmern“ und Fakten zu erfinden.
Stefan Grillmeier geht so weit, öffentlich zu behaupten:

„Herr Zehetleitner und die Verantwortlichen des Bürgerbegehrens nehmen es hingegen mit ihren ‚Recherchen‘ nicht so genau.“

„Hier wurde der Bürger mit falschen Darstellungen in die Irre geführt.“ 

„Die Bürger der Gemeinde Walting wurden mit dem Werbeflyer für das Bürgerbegehren nachweislich falsch informiert, drastisch gesagt belogen.“


Diese Vorwürfe weisen wir entschieden zurück. Hier geht es um den Versuch, Kritiker unglaubwürdig und mundtot zu machen, denn Stefan Grillmeier schreibt auch: 

„Hören Sie endlich auf damit und es wird Ruhe einkehren.“

und fragt, „mit welchem Recht“ Herr Zehetleitner Leserbriefe und einen Blog schreibe?




Wir weisen hiermit entschieden zurück:



Erste Behauptung:
Nachweislich falsche Zahlen und Aussagen

Stefan und Daniela Grillmeier geben an, unsere Aussagen überprüft zu haben. Sie schreiben:

„Angesichts des geplanten Bürgerbegehren haben wir beschlossen, die im Werbeflyer abgedruckten ‚Informationen‘ – soweit es möglich ist – zu überprüfen.“

Damit suggerieren sie, ihre Schlussfolgerungen seien fundiert und umfassend. Offensichtlich haben sie nur einen kleinen Bruchteil der großen Anzahl von Fakten aus unserem Flyer „überprüft“. Besieht man zudem die Qualität ihrer „Überprüfung“, haben sie zudem noch unvollständig recherchiert und aus diesen bruchstückhaften Informationen falsche Schlüsse gezogen. Sie behaupten,

„dass die präsentierten Zahlen und Behauptungen zum Teil nachweislich falsch sind.“

Dieser Nachweis gelingt jedoch in keinem einzigen Fall.



Zweite Behauptung:
Keine Absprache mit Fachleuten

Mehrfach behaupten Stefan und Daniela Grillmeier, die Autoren des Flyers haben mit keinem einzigen „Fachmann“ gesprochen. Diese Schlussfolgerung begründen Grillmeiers mit einigen Telefonaten, die sie mit „mehreren kommunalen Fachleuten“ geführt hätten:

„Nachdem wir in den letzten Tagen mit mehreren kommunalen Fachleuten telefoniert haben, steht für uns fest, dass sich die für den Flyer verantwortlichen Personen einen Großteil der Inhalts selbst und/oder anhand von eigenen Recherchen ohne Absprache mit einem ‚Fachmann‘ zusammen gezimmert haben.“

„Dazu hätte Herr Zehetleitner […] aber auch einmal mit einem Fachmann über den konkret vorliegenden Fall […] sprechen müssen.“


Ihr Argument ist: 

  1. Wir haben „mehrere“ Fachleute gefragt, ob ihnen der Name „Zehetleitner“ bekannt sei. 
  2. Keinem dieser Fachleute war der Name „Zehetleitner“ bekannt. 
  3. Folglich hatte Herr Zehetleitner mit keinem einzigen Fachmann Kontakt.

Es ist rhetorisch gesehen irrational, aus ein paar Telefonaten solche Schlüsse zu ziehen.
Sherlock Holmes hätte in diesem Fall einige Tipps. Seine kriminalistische Methode basiert auf detailgenauer Beobachtung und nüchterner, analytisch-rationaler Schlussfolgerung. Zunächst würde er vielleicht auf einen Fehler hinweisen:

It is a capital mistake to theorize before you have all the evidence. It biases the judgement.

Es ist ein verhängnisvoller Fehler, Theorien aufzustellen, bevor man alle Belege hat. Das führt zu verzerrten Schlussfolgerungen.

Sherlock Holmes in Arthur Conan Doyles „A Study in Scarlet“ von 1887


In diesem Fall hätte Sherlock Holmes Stefan und Daniela Grillmeier empfohlen nicht nur mit „mehreren“ Fachleuten zu telefonieren, sondern mit allen. Hier kann man einer weiteren Empfehlung des kriminalistischen Genies Sherlock Holmes folgen:

One should always look for a possible alternative, and provide against it. It is the first rule of criminal investigation.

Man sollte immer nach möglichen Alternativen suchen und sich gegen sie absichern. Das ist das oberste Gebot kriminalistischer Ermittlungen.

A. C. Doyles Sherlock Holmes, The Adventure of Black Peter in The Return of Sherlock Holmes (1905)


Was sind also mögliche Alternativen?

  1. Entweder hat Zehetleitner gar keine Fachleute kontaktiert und alles nur „zusammengezimmert“.
  2. Oder Stefan und Daniela Grillmeier haben Fachleute übersehen. Gegen diese Alternative sichern sie sich nicht ab.

Sherlock Holmes empfiehlt zusätzlich, immer die wahrscheinlichere Alternative auszuwählen.1

Wie dem auch sei: Etliche Fachleute sind Stefan und Daniela Grillmeier bei ihren „Nachforschungen“ tatsächlich entgangen: alle diejenigen, mit denen wir Kontakt hatten, wie z.B. im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, in der Regierung Oberbayern, im Bayerischen Landtag, in Landratsamt Eichstätt, in einer kommunalrechtlichen Beratungsstelle in Bamberg… Selbst mit der Bayerischen Architektenkammer hatten wir mündlich und schriflich Kontakt. Vor allem aber entging ihnen der Experte aus dem Staatlichen Bauamt. Um das Bauamt dreht sich die dritte Behauptung der Grillmeiers.



Dritte Behauptung:
Keine Anfrage ans Bauamt

Stefan und Daniela Grillmeier behaupten:

„Eine Anfrage eines Bürgers der Gemeinde Walting und explizit der Name „Zehetleitner“ ist jedoch nicht bei dem von ihm zitierten Staatlichen Bauamt bekannt.“

Damit unterstellen sie, dass gar kein Kontakt mit dem Bauamt stattgefunden hat und die Schlussfolgerung, eine Neuausschreibung sei nicht notwendig, erfunden hätten.

Die Anfrage fand aber statt, ebenso die zitierte Aussage. Der Mitarbeiter, mit dem Michael Zehetleitner Anfang Februar Kontakt hatte, konnte sich Ende März an dieses Gespräch erinnern und er persönlich wäre nicht von Familie Grillmeier kontaktiert worden. Auch blieb er inhaltlich bei seiner Aussage.
Vielleicht war hier bei Grillmeiers der Wunsch Vater des Gedankens. Sherlock Holmes warnt bei so einem Vorgehen die Tatsachen so zu verdrehen, dass sie zu den eigenen Theorien passen und nicht anders herum.2



Vierte Behauptung:
Beispiele weiterer Kindergartenplanungen sind erfunden

Auch implizieren Grillmeiers, die im Flyer des Bürgerbegehrens angeführten Kindergartenplanungen (Freising, Berg im Gau, Wiesentheid und Bobingen) und deren Kostenanschläge seien „zusammengezimmert“, was so viel heißt wie „frei erfunden“. Sie untermauern ihre Behauptung mit der Argument, dass kein Kontakt zwischen uns und den zitierten Gemeinden stattgefunden hätte. Im Zeitalter des Internets lassen sich solche Daten tatsächlich ohne persönlichen Kontakt durch Online-Recherchen bewerkstelligen. Bei ihrer Kontrolle scheinen Stefan und Daniela Grillmeier das Internet laienhaft genutzt zu haben, denn sonst hätten sie die Seiten gefunden, aus denen wir unsere Informationen entnommen haben. Auch scheinen sie nur nach fertiggestellten Kindergärten gefragt zu haben, denn vorhergehende Planungen mit deren Kostenvoranschlägen interpretieren sie als Fehler. Die KiTa Walting befindet sich auch in der Planungsphase. Details zu den Kosten dieser Projekte finden Sie hier.



Fünfte Behauptung:
Vergleich Kindergartenplanungen ist nicht seriös

Fünftens behaupten Stefan und Daniela Grillmeier:

„Um zwei Einrichtungen wirklich miteinander vergleichen zu können, müsste man sämtliche Details berücksichtigen“.

Richtig ist, je genauer die Kostenposten in verschiedenen Berichten übereinstimmen, desto genauer ist der Vergleich. Man braucht allerdings kein Millimeterpapier, um festzustellen, dass ein Elefant größer ist als eine Maus. Die geplante Waltinger KiTa ist so viel teuerer als andere Objekte oder Objektplanungen, dass man es mit bloßem Auge sieht und detailierte Darstellungen unnötig sind.

Auch objektive Zahlen des Baukosteninformationszentrums der Deutschen Architektenkammern bestätigen, dass die Waltinger KiTa deutlich höhere Kosten verursacht als bei vergleichbaren KiTas üblich (siehe Details hier).



Sechste Behauptung:
Die Förderung einer zweiten Krippengruppe wurde nicht befürwortet

Im Flyer stellten wir fest „eine zweite Krippengruppe und deren Förderung wurde beim Jugendamt gar nicht beantragt“ und kritisierten damit die Behauptung von Bürgermeister Schermer aus dessen Infoblatt: „Die Förderung einer zweiten Krippengruppe wurde von den Fachstellen nicht befürwortet, da dort kein Bedarf […] erkennbar ist.“

Daniela und Stefan Grillmeier versuchen unsere Kritik an der Aussage von Bürgermeister Schermer damit zu widerlegen, dass sie seine Aussage einfach wiederholen. Rhetorisch gesehen ein Zirkelschluss:

„Die Förderung einer zweiten Krippengruppe wurde von den Fachstellen nicht befürwortet, da dort kein Bedarf durch die Umfrage aller Haushalte im September 2017 erkennbar ist.“ 


Unsere Nachfrage beim Jugendamt Eichstätt und der Regierung Oberbayern hat jedoch ergeben, dass die Gemeinde Walting ausschließlich eine Krippengruppe beantragt hatte – und nicht zwei. Wir berichteten ausführlich darüber.

Außerdem ist allein die Gemeinde für die Feststellung des Bedarfs verantwortlich – keine externe „Fachstelle“ (BayKiBiG Art 7). Denn wie viele Kinderbetreuungsplätze als notwendig anerkannt werden, entscheiden die Gemeinden in eigener Verantwortung im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung (Details siehe hier).

Im Kontext ihres Flyers lassen Grillmeiers ihre Wiederholungen als das Ergebnis einer „Überprüfung“ erscheinen. Aussagen werden leider durch Wiederholung nicht wahrer. Recherchen und Überprüfungen sehen anders aus.



Siebte Behauptung:
Der Vorschlag des Bürgerbegehrens ist unmöglich

Das Bürgerbegehren schlägt vor, den Mehrzweckraum anstelle des jetzt geplanten Sitzungssaals und eine zweite Krippengruppe anstelle des Mehrzweckraums zu errichten. Stefan und Daniela Grillmeier bewerten diesen Vorschlag so:

„Fakt ist: Der im Flyer [des Bürgerbegehrens, Anm. d. Verf.] präsentierte Lösungsvorschlag ist, so wie er dargestellt wird, nicht möglich.“

Die Begründung für diesen „Fakt“ besteht aus Sicht der Eheleute Grillmeier aus einem Verweis auf das „detaillierte Schreiben des Architekten Fischer“. In diesem zitierten Schreiben wird die Unmöglichkeit des Lösungsvorschlags jedoch an keiner einzigen Stelle behauptet. Vielmehr werden Folgen einer Umplanung detailliert besprochen. So werden z.B. die Honorarmehrforderungen des Büros Fischer für eine Umplanung exakt beziffert: 30.000 Euro. So eine konkrete Zahl legt nahe, dass sich der Architekt sehr genau mit den Konsequenzen der Lösung „Zweite Krippe statt Sitzungssaal“ auseinandergesetzt hat. Auch im Fazit dieser Architekten-Stellungnahme sucht man vergeblich nach der Schlussfolgerung, der Lösungsvorschlag des Bürgerbegehrens sei unmöglich.

Folglich entspricht auch diese Gegenaussage Grillmeiers nicht der Wahrheit.



Achte Behauptung:
Großteil der Aussagen wurde überprüft

Stefan und Daniela Grillmeier behaupten „die im Werbeflyer abgedruckten ‚Informationen‘ – soweit es möglich ist – zu überprüfen.“ Allerdings haben sie nur auf eine sehr geringe Anzahl der Aussagen im Flyer Bezug genommen.

Diese vier Informationen gaben Grillmeiers an „überprüft“ zu haben:

  1. Auskunft des Staatlichen Bauamtes
  2. Kostenpläne der KiTas in Freising, Wiesentheid, Bobingen, Berg im Gau
  3. Fehlender Förderantrag für eine zweite Krippengruppe
  4. Machbarkeit der vom Bürgerbegehren vorgeschlagenen Lösung

Wie oben gezeigt, lagen unvollständige Recherchen oder nur bloße Behauptungen und vor allem irrationale Schlussfolgerungen durch Stefan und Daniela Grillmeier vor.

Die Angabe, man habe Informationen soweit wie möglich geprüft, legt eine nahezu vollständige Überprüfung nahe. Da tatsächlich unser Flyer sehr viel mehr Informationen enthält, zu denen Grillmeiers sich nicht äußern, haben sie diese entweder nicht überprüft oder keine angeblichen Fehler gefunden:

5. Das KiTa Projekt entstand durch Engagement der Eltern.
6. Es ist nicht zu spät für eine Planänderung.
7. GR Mehrheit will Plan nicht ändern.
8. Eine Planänderung geht rasch.
9. Die befragten Architekten sagten zu uns „um in der Planungsphase statt eines Sitzungssaals eine Krippengruppe einzurichten, werden ca. 3-4 Wochen gebraucht.“
10. Unser Kindergarten wird sehr teuer.
11. Kämmerer rechnet mit 4,3 Mio Schulden.
12. GR hat der Einschätzung des Kämmerer mit Verabschiedung des Haushalts zugestimmt.
13. Unser Kindergarten wird zu klein.
14. Die Plätze reichen weder kurz- noch langfristig.
15. Die Plätze würden schon im Herbst 2019 nicht ausreichen.
16. Wir brauchen gesetzlich für jedes Kind einen Betreuungsplatz.
17. Ergebnis der Infoveranstaltung: der Neubau wird den Bedarf nicht decken.
18. Ankündigung BGM Schermer: weitere Großtagespflege-Plätze werden geschaffen.
19. Aus „es ist kein Bedarf erkennbar“ wird „wir schaffen eine 8-Plätze Notlösung“.
20. Behauptung eines Gemeinderats: „Man kann U3 Kinder in Ü3 Raum stecken, wenn man Betten reinstellt“.
21. Der Ü3 Raum wird dringend für Ü3 Kinder benötigt.
22. Es ist nicht erlaubt, U3 Kinder in einem Ü3 Raum mit Betten unterzubringen.
23. Kosten nachträglicher Anbau: 700.000 (Zitat Andreas Glöckl).
24. Vorschlag Andreas Glöckl: nachträglicher Anbau in 3-4 Jahren.
25. BGM Schermer und manche GR wünschen sich einen Sitzungssaal.
26. Der geplante Sitzungssaal nimmt den Platz für eine notwendige Krippe weg.
27. Der Sitzungssaal in der Schule kann barrierefrei gestaltet werden.
28. Die VG hat einen barrierefreien Sitzungssaal.
29. Der Sitzungssaal wurde am Bürger und GR vorbei entschieden in n-ö Sitzung ohne Beratung und ohne expliziten Beschluss.
30. BGM Schermer sagte: „wir diskutieren und entscheiden später“.
31. BGM Schermer hielt seine Zusage nicht.
32. BGM Schermer meidet es, die Kosten des Sitzungssaals zu veröffentlichen.
33. BGM Schermer sagte „Umplanen bedeutet notwendige Neuausschreibung nötig
und 1,5 Jahre Verzögerung des Baus.“
34. Eine Umplanung würde 4 Wochen dauern.
35. „Wenn wir umplanen, ist die gesamte Förderung weg“, sagte BGM Schermer.
36. Die Förderung für den Kindergartenteil bleibt, laut Regierung Oberbayern.
37. Analyse Elternumfrage ist fehlerhaft und unvollständig. 
38. Bei der Kapazitätsberechnung passierten gravierende Fehler.
39. Der GR hat die Zahlen der Elternumfrage falsch interpretiert.

Zu all diesen Aussagen fällt Stefan und Daniela Grillmeier nichts ein. Dennoch erlaubt sich Stefan Grillmeier die Feststellung:

„Die Bürger der Gemeinde Walting wurden mit dem Werbeflyer für das Bürgerbegehren nachweislich falsch informiert, drastisch gesagt belogen.“




Neunte Behauptung:
Das Bürgerbegehren kritisiert Experten und Fachleute

„Es entspricht jedoch der Vorgehensweise der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens, Einschätzungen von Fachleuten anzuzweifeln und eigene Überlegungen anzustellen“.

Wir zweifeln an, dass die ständig zitierten Einschätzungen tatsächlich von Fachleuten stammen. Wir zweifeln in unserem Flyer die Aussagen des Bürgermeisters und einiger Gemeinderäte an, z.B., wenn Bürgermeister Schermer behauptet, eine Neuausschreibung zwingend notwendig sei oder es keinen Bedarf an einer zweiten Krippengruppe gäbe.3 Schermer selbst sagte, dass er kein Vergabefachmann sei.4

Wenn allerdings tatsächlich Fachleute sagen, eine Neuausschreibung sei nicht notwendig, wird dies von denen, die gegen das Bürgerbegehren sind, abgetan:

  • Die Einschätzung des Architekten Pfab, eine Umplanung des Sitzungssaals sei ohne Neuvergabe möglich tut Frau Sabine Koller als „völlig irrelevant“ ab.5
  • Die Einschätzung des Architekten Fischer, man könne selbst nach dem Bauantrag Planänderungen vornehmen6 wird von Grillmeiers ins Gegenteil verkehrt.
  • Die Einschätzung aus einem staatlichen Bauamt wird als „selbst zusammengezimmert“ tituliert.

Was also dem eigenen Narrativ dient, wird Fachleuten zugeschrieben und alles andere als unverschämt, irrelevant oder erfunden abgetan (Details siehe hier oder hier).



Zehnte Behauptung:
Die Vertreter des Bürgerbegehrens stellen eigene Überlegungen an

„Es entspricht jedoch der Vorgehensweise der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens, Einschätzungen von Fachleuten anzuzweifeln und eigene Überlegungen anzustellen“.

Wir gestehen: Wir stellen eigene Überlegungen an.




Offene Frage Grillmeiers

Auch möchten wir an dieser Stelle die Frage des Ehepaars Grillmeier beantworten.

Mit welchem Recht schreibt Herr Zehetleitner Leserbriefe und einen Blog?

Grundgesetz Art. 5.



  1. We balance probabilities and choose the most likely. It is the scientific use of the imagination. Wir wägen Wahrscheinlichkeiten gegeneinander ab und wählen das Wahrscheinlichste aus. Das ist die wissenschaftliche Nutzung des Verstands. The Hound of the Baskervilles (1902) Chap. 4
  2. „Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts.“ Man beginnt unvernünftiger weise, die Tatsachen so zu verdrehen, dass sie zu den Theorien passen anstelle seine Theorien den Fakten anzupassen. (A. C. Doyle, 1891, A Scandal in Bohemia).
  3. Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2019.
  4. Gemeinderatssitzung vom 12. Februar 2019.
  5. Kollers Leserbrief im Donaukurier vom 26. November 2018.
  6. In der Gemeinderatssitzung vom 11. September 2018 sagte Architekt Fischer: „Nach dem Bauantrag kann man immer noch über Einsparungen sprechen. Dann ist ja noch kein Gewerk vergeben.“